Schweiz: Messie-Sein, Sammelwut, zwanghaftem Sammeln


www.Animal-Hoarding-in-der-Schweiz.ch

www.Verwahrlosung-und-Messie-in-der-Schweiz.ch







Messies tun sich ziemlich schwer damit, zwischen "nötig, brauchbar und wichtig" und "unbrauchbar und unwichtig" zu unterscheiden.

Aus diesem Grund häufen sich in ihrer Wohnumgebung, manchmal auch an ihrem Arbeitsplatz, immer mehr Gegenstände, materialen an.


Die Gegenstände sind bereits unbrauchbar, die Verwaltung von dieser Objekten und Materialen wird immer mühsamer,schwieriger und komplexer

Schliesslich kann auch die Betroffenen selbst nicht mehr wissen und sagen, was und wo sich konkret in ihrer Wohnung befindet.



Unbrauchbare, veraltete Gegenstände, Objekte können dann zu geliebten Erinnerungsstücken werden, die in Ecken, Kästen oder Regalen, Keller, Estrich, Garage, Lagerraum gehortet werden.



Im Extremfall "Vermüllungssyndrom" können schliesslich grössere Bereiche der Wohnung gar nicht mehr betreten werden, bleiben in Extremfällen nur mehr enge "Laufwege" zwischen grossen Haufen, Kisten, Karton, Regalen und Säcken.



Mikrobiologische Unreinigungen: Spätestens dann treten häufig auch hygienische Probleme auf, und täglich steigt das Risiko, dass das Problem nicht mehr länger vor der Umwelt verborgen werden kann.

Brandgefahr, Sturzgefahr: Die Wohnung ist kaum mehr begehbar und es droht die Kündigung des Mietvertrages, Zwangsräumung oder Zwangsunterbringung (FFE).

Zeit wird zum Chaos: Sehr schwer fällt es Messies häufig auch, mit Zeit umzugehen (Termine einhalten, zeitgerechte Erledigung von Aufgaben und Anforderungen) und zwanglose Beziehungen zu anderen Menschen zu pflegen.

Zwänge und Krankheiten: Dies mag zum einen Folge des meist als peinlich erlebten eigenen Lebensstils sein, oft ist es aber auch ein Symptom des psychischen Störungsbildes ADS bzw. ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom), von dem Messies sehr häufig betroffen sind."