Was können Angehörige oder Freunde tun?



www.Animal-Hoarding-in-der-Schweiz.ch

www.Verwahrlosung-und-Messie-in-der-Schweiz.ch






Als Angehöriger eines Menschen mit Messie-Syndrom (Messy-Syndrom) sollten Sie sich selbst eingehend über die Störung informieren.

Hüten Sie sich davor, den Betroffenen zu bevormunden oder zum Aufräumen, Entrümpeln oder zu einer Therapie zu drängen.



Solche Eingriffe empfinden Messies in der Regel als bedrohlich und führen häufig dazu, dass sie sich noch mehr hinter ihrem Schutzwall verstecken.


Suchen Sie stattdessen professionelle Hilfe bei Beratungsstellen oder Angehörigen-Gruppen, zumal hinter jedem Messie eine vollkommen individuelle Geschichte steckt.



Als Lebenspartner eines Messies sollten Sie unbedingt darauf achten, klare Grenzen zu setzen,

„Das ist mein Schrank, mein Bereich, mein Zimmer“ – wenn Sie einen klaren Standpunkt beziehen ohne Ihren Partner in die Ecke zu drängen, kann er daraus lernen und ist möglicherweise auch eher bereit, sich auf eine Therapie einzulassen.